
Aufstellungstage – Aufstellungen in der Gruppe
Die Aufstellungsarbeit hat eine große Vielfalt an Möglichkeiten, von der Familienaufstellung über Strukturaufstellunen bis hin zu Gesundheitsaufstellungen und schamanischen Aufstellungsritualen.
Systemische Aufstellungen
Jeder braucht seinen Platz. Hat man nicht seinen – sondern irgendeinen, wird es schwierig dort zu stehen. Der Chef, der kein Chef ist, der große Bruder, der den Vater spielt. In Familien- und Strukturaufstellungen wird es möglich, diese Dynamiken sichtbar zu machen. Achtsam entsteht Schritt für Schritt ein heilendes „Lösungsbild“, welches dann im Alltag integriert werden und wirken kann. Wir arbeiten mit der Klarheit und der Lösungsorientierung des systemischen Stellens, als auch mit schamanischen Elementen.
Die Aufstellungstage sind Angebote zur Selbsthilfe dienen der seelischen Gesundheit und Resilienz, stärken psychische Widerstandskraft sowie die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Die Anforderungen an uns Menschen, innerhalb von Familie, Beruf und Gesellschaft sind groß. In den Gruppen finden wir Gleichgesinnte, tauschen uns über unsere Lebensthemen aus und versuchen die systemischen Zusammenhänge unseres Lebens zu verstehen und ihnen mit neuer Klarheit und Achtsamkeit zu begegnen.
Die Teilnahme ist sowohl mit einer Aufstellung des eigenen Systems möglich als auch dadurch, sich als Stellvertreter für andere Aufstellungen zur Verfügung zu stellen. Diese Stellvertreterrollen halten oft eine unglaubliche Vielfalt an eigenen Erkenntnissen und Erfahrungen bereit.
Systemische Rituale
Es gibt an den Aufstellungstagen auch die Möglichkeit, ähnlich wie auch bei den Familienaufstellungen, ein ganz persönliches Anliegen vorzutragen, und ein, auf dieses Anliegen abgestimmtes individuelles Ritual zu erfahren. Diese Rituale haben oftmals einen schamanischen Ursprung und sind in unserer Arbeit in eine Art systemische Aufstellung eingebunden.
Mein Mann Markus Röder und ich haben in unserer gemeinsamen Arbeit des systemischen Stellens, als auch in unserer schamanischen Arbeit, immer wieder festgestellt, wie kraftvoll und heilsam sich Rituale auf den Menschen auswirken.
In alten traditionellen Kulturen wurde keine Psychotherapie oder Familienaufstellung im herkömmlichen Sinne praktiziert. Die Heilung oder Veränderung wurde durch Rituale erreicht. Es gab so genannte Übergangsrituale, die zu bestimmten Entwicklungsphasen im Leben eines Menschen, dazu betrugen in eine bestimmte Kraft hineinzuwachsen. Es gab aber auch individuelle Rituale, z.B. zur Heilung von Traumata oder dem Loslassen alter Erinnerungen. Diese Rituale fehlen in unserer heutigen Gesellschaft fast vollständig, was oft auch dazu führt, das wir es schwer haben, uns zu entwickeln und zu reifen.
Ein Ritual kann helfen, wenn das körperliche, das emotionale oder auch das seelische Gleichgewicht aus der Balance geraten ist oder auch das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Ebenen zueinander und deren Verbindung zum Umfeld gestört ist. Im Ritual geht es immer darum, die Verbindungen wieder herzustellen, eine heilsame Ganzheit und Balance neu zu erschaffen. Die Anliegensteller in einem Ritual sind, im Gegensatz zu unseren systemischen Aufstellungen, immer mit im Raum aufgestellt. Dadurch wird das Erlebte kraftvoller wahrgenommen und mit Selbstverantwortung getragen. Als Aufsteller hat man dadurch Gelegenheit neue Schritte zu tun und offene Bindungsenden wieder zu schließen. Dieses verändert die Energieebenen und bringt Weite, Offenheit und Wandel.

Aufstellungstage 2025/2026 :
Termine 2025: 15.11.2025 in Bergisch Gladbach
Termine 2026: 11.01., 14.02., 28.03., 31.05., 19.07., 4.10., 1.11., 12.12.2026 in Bergisch Gladbach
20.06.2026 in Lichtenfels
Kosten: Aufsteller 200 €, Teilnahme als Stellvertreter 40 €
Leitung: Claudia Raja Siebler und Markus Röder
Seminarzeiten: 9:30 – 18:00 Uhr
Ort: Studio Deluxe, Odenthaler Str. 19 (3. Stock), 51465 Bergisch Gladbach
